Wie Babys schlafen lernen
Nach der Geburt des Babys sind die Tage für frischgebackene Mütter und Väter neuartig und spannend – allerdings auch die Nächte. Ringe unter den Augen und permanentes Gähnen werden ein fester Bestandteil des Elterndaseins? Das muss nicht unbedingt sein, denn Babys können schlafen lernen. familymanager verrät einige Tipps und Tricks, wie Ihr Baby besser schläft – und Sie auch.
Zwar schläft ein Baby im ersten Lebensjahr etwa zwischen 14 und 16 Stunden, einen geregelten Schlaf muss es allerdings noch lernen. Denn aus dem Mutterleib kennt es keine Tag- und Nachtphasen und muss sich nach der Geburt erst daran gewöhnen. Das kann zwischen drei und sechs Monaten dauern. Bis dahin ist es völlig normal, dass das Baby auch nachts einige Male wach wird und schreit. Unterstützen Sie Ihr Kind, seinen Schlafrhythmus zu finden und gut zu schlafen.
Optimale Schlafbedingungen schaffen
Für einen ruhigen Babyschlaf ist ein geeignetes Umfeld besonders wichtig. Ideal sind eine Raumtemperatur etwa zwischen 16 und 18 Grad und ein gut durchgelüfteter Schlafraum. Stellen Sie das Bettchen nicht an warmen Bereichen, wie etwa neben der Heizung, auf. Auch sollte der Schlafplatz ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Überfrachten Sie das Bettchen also nicht mit unzähligen Spielsachen, lauten Spieluhren oder Decken. Der Lieblingsteddy oder die Schmusedecke reichen als mögliche Einschlafhilfe völlig.
Finden Sie Rituale
Abendrituale helfen beim Einschlafen, denn Verlässlichkeit und immer wiederkehrende Rituale geben Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Deshalb sollte beim Übergang vom Tag in den Abend eine gewisse Routine einkehren, die sich allabendlich wiederholt, wie Füttern oder das gemeinsame Abendessen, waschen, umziehen, Zähne putzen. Am besten zu festen Zeiten und immer in der gleichen Reihenfolge.
Mit welchem Ritual Sie abschließend Ihr Baby in den Schlaf begleiten, ist seinen Bedürfnissen überlassen. Manche wollen in den Schlaf gesungen werden, andere möchten eine Geschichte hören, und wieder andere brauchen eine Extraportion Streicheleinheiten. Achten Sie aber darauf, dass es sich um ruhige Aktivitäten handelt. Toben, Kitzeln oder andere Reize sorgen nur dafür, dass Ihr Kind aufgedreht ist und erst recht nicht einschlafen kann. Außerdem ist es wichtig, dass Sie das Ritual auch konsequent und eindeutig beenden, beispielsweise nach dem Lied oder der Geschichte das Kind zudecken, einen Gutenachtkuss geben, das Licht ausmachen und das Zimmer verlassen. So lernt das Baby, ohne Ihre Hilfe einzuschlafen.
Kleine Tipps zum Schluss
Auch der Tagesverlauf ist entscheidend dafür, ob Ihr Kind abends gut einschlafen kann. Zwar möchten Sie und Ihr Kind tagsüber einiges erleben. Achten Sie aber darauf, den Tag nicht mit Terminen zu überfrachten, zu denen Sie Ihr Baby immer mitnehmen. Denn das hat zur Folge, dass Ihr Kind von all den Eindrücken überdreht ist und abends nicht zur Ruhe kommt.
Es spricht übrigens nichts dagegen, das Baby in seinem ersten Lebensjahr in einem eigenen Bettchen im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen. Das gibt dem Kind Sicherheit. So vermitteln Sie Ihrem Baby das Gefühl, dass es nie allein ist und sich auf Sie verlassen kann. Dies ist besonders wichtig, da auch Babys durchaus Verlustängste haben können.






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super tipps